Equine Dental

Merkmale der Probleme

Wenn können Sie feststellen, dass Ihr Pferd Probleme hat mit den Zähnen?
Die folgenden Symptome können Zahnprobleme des Pferdes zeigen:



In diesen Fällen ist es ratsam, ein Pferdezähnversorger zu konsultieren. Im Zweifelsfall können Sie jederzeit anrufen.

Versorgung

Weil das Pferd das Futter schlechter zermahlen wird, ist es allerdings so, das weniger Mineralien und Nahrungsstoffe aufgenommen werden. Dies kann im Laufe der Zeit Gewichtsabnahme und Kräfteverschleiß verursachen.


Das Pferd hat ein wachsendes und sich abnutzendes Gebiss. Jährlich tragen Zähne etwa 2 mm. Der Oberkiefer ist breiter als der Unterkiefer. Während des Fressens macht das Pferd eine rotierende Seitwärtsbewegung. Es kaut in kleinen Kauausschlägen und benutzt dadurch nur einen Teil der Zahnfläche. Deshalb wird auch nur ein Teil der Zahnfläche abgenutzt, und bleiben durch das Mahlen scharfe Kanten an den Zähnen zurück.


Diese scharfe Kanten entstehen an der Außenseite des Oberkiefers und der Innenseite des Unterkiefers. Durch die scharfen Kanten entstehen kleine, unsichtbare, Wunden in der Backe und auf der Zunge des Pferdes (vergleichbar mit einem kleinen Schnitt in unserem Finger an einem Blatt Papier).


Weil das Schmerzen verursacht, kann das Pferd während des Fressens Kügelchen oder "Hamsterbacken" bilden: das Futter wird als eine Art "Polster" in die Backe gepackt zwischen die schmerzende, wunde Wange und den scharfen Kanten an den Zähnen, um den Druck zu vermindern. Während des Reitens kann dies dort nicht bleiben und kann das Pferd übermäßig faserigen Schleim produzieren, um die Wange von den Zähnen entfernt zu halten. (Nicht zu verwirren mit dem Schäumen des Pferdes, wenn es korrekt sanft mit dem Zügel und entspannt geritten wird.)


Es bestehen einige Missverständnisse über die Anzahl Haken, die ein Pferd haben kann. Das Pferd hat nie nur einen (1) Haken, das ist nicht möglich, weil das Pferd mit seinem gesamten Gebiss kaut. Die Haken entstehen, weil ein Pferd nicht vollständig mahlt, sondern nur einen Teil der Mahlbewegung macht.


Ein Teil schleift also nicht regelmäßig ab und wird also scharf. Hierbei ist es wiederum wichtig, dass auch den hintersten Zähnen Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dies ist dann auch das Gebiet, wo die meiste Kraft angewendet wird, mit als Folge die meiste Abnutzung.


Auch kann im Maul des Pferdes ein Wolfszähnchen wachsen. Das Zähnchen kann dem Pferd Unannehmlichkeiten bereiten, da es denselben Effekt als ein Schiefer in der Hand hat, man fühlt ihn nicht, bis man etwas festhalten will.


Das Pferd kann also das Gebiss als schmerzvoll empfinden, weil es ausgerechnet auf das Wolfszähnchen drückt. Nach Rücksprache mit dem Besitzer wird das Wolfszähnchen entfernt oder es bleibt, bis er fragt, ob das Zähnchen entfernt werden kann.


Das Wolfszähnchen ist meistens sehr klein und kann nicht mit einem Hengstzahn verwirrt werden. Diese Hengstzähne sind im Kiefer verwurzelt und können nicht entfernt werden, weil dies einen Kieferbruch zur Folge haben kann.


Pferde können nicht so gut zeigen, dass sie Schmerzen haben. Es passiert dann auch oft, dass Gebissprobleme erst entdeckt werden, wenn sie bereits in einem fortgeschrittenem Stadium sind. Wenn diese dann einmal behoben sind, ist es wichtig, Ihr Pferd jährlich von einem Pferdedentisten kontrollieren/behandeln zu lassen, das ist einfach nur ehrlich Ihrem Pferd gegenüber.


Wenn man in ein Pferdemaul schaut, sieht man meistens nur die ersten drei Zähne. Nur mit einem Maulgatter oder einer guten Lampe kann man die scharfen Kanten an den Zahnrändern fühlen und sehen. Nach der Behandlung wird es einige Tage dauern, bis das Pferd merkt, das es keine Schmerzen mehr beim Fressen oder Reiten hat. Etwaige Wunden in den Backen oder an der Zunge werden schnell heilen.