Equine Dental

Arbeitsweise

Wegen meiner langjährigen Erfahrung mit Pferden, bin ich sehr kompetent im Beruhigen des Pferdes und gebe ich dem Pferd die Gelegenheit, um sich zu orientieren und vorzubereiten auf das, was geschehen mag.


Das ist einer der Gründe, weshalb ich während des Raspelns der Zähne (die jährlich zurückkehrende Behandlung) ohne Betäubung arbeite. Das hat eine positive Wirkung auf die Behandlung, aber auch im nächsten Jahr sind die Pferde ruhig, weil die Behandlung keine schlechten Erinnerungen bei ihnen hinterlassen hat.


Für den Halter des Pferdes ist es auch angenehmer, man braucht keine Rücksicht in Bezug auf Futter oder Abkühlung usw. zu nehmen und auf dem Pferd kann gleich nach der Behandlung (sofern nicht noch andere Arbeiten notwendig sind) geritten werden. Das Raspeln tut nicht weh, die Nerven der Zähne befinden sich nämlich nur in den Wurzeln und nicht im Zahn selber.


Gerade die hintersten Zähne, die Backenzähne, des Pferdegebisses müssen gut gepflegt werden. Dort wird beim Essen die meiste Kraft angewendet, wodurch schneller scharfe Kanten (auch Haken genannt) entstehen. Mit Hilfe eines Maulgatters (nur zum Öffnen des Maules und um das Maul des Pferdes offen halten zu können) kann ich die Backenzähne gut erreichen, um diese gerade zu raspeln.


Ich beginne mit dem Raspeln der ersten 3 Zähne oben, an beiden Seiten, wodurch sich das Pferd an das Geräusch gewöhnen kann. Danach wird das gesamte untere Gebiss mit Hilfe des Maulgatters geraspelt. Danach werden die Backenzähne geraspelt.


Schließlich wird mit einem desinfizierendem Mittel gespült, um den Schleifstaub zu entfernen. Erfahrungsgemäß zeigt sich, dass Pferde nicht durch das Maulgatter oder das Raspeln gehindert werden. Bei der alljährlichen Behandlung ist betäuben nicht wirklich notwendig.